Kickstart – 1 Monat
Ersttermin + 2 Follow-ups · Fahrplan · Rezepte · Einkaufsliste
Ideal zum strukturierten Einstieg.
Ziel der Ernährungsberatung
Möchten Sie Ihr Gewicht reduzieren, Ihre Gesundheit nachhaltig stärken – oder die Genesung bei bestehenden Erkrankungen gezielt unterstützen?
Wir helfen Ihnen Ihre Essgewohnheiten dauerhaft zu verändern und mit ausgewogener Ernährung Ihre Ziele zu erreichen. Die aktive Umstellungsphase dauert erfahrungsgemäß bis zu sechs Wochen: In dieser Zeit ersetzen wir alte, ungünstige Routinen schrittweise durch schmackhafte, alltagstaugliche Alternativen.
Dies erfolgt stets in Abstimmung mit Ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten.
Beispiele für Beschwerden mit nachgewiesenem positivem Effekt bewusster Ernährung
Bluthochdruck: Die DASH-Ernährung senkt Blutdruckwerte in randomisierten Fütterungsstudien; die Kombination aus DASH + Natriumreduktion verstärkt den Effekt. (Dietary Approaches to Stop Hypertension. Es ist ein wissenschaftlich geprüfter Ernährungsstil zur Blutdrucksenkung und Herz-Kreislauf-Prävention) (DASH-Trial, NEJM 1997; DASH-Sodium, NEJM 2001).
Erhöhtes LDL-Cholesterin: Die pflanzenbetonte Portfolio-Diät (u. a. Nüsse, lösliche Ballaststoffe, Sojaprotein, Pflanzensterine) senkt LDL signifikant gegenüber einer herkömmlichen fettarmen Beratung (RCTs). (Jenkins et al., JAMA 2011; Am J Clin Nutr 2005).
Kardiovaskuläres Gesamtrisiko: Eine Mittelmeer-Ernährung (mit nativem Olivenöl oder Nüssen) reduzierte in einer großen RCT bei Hochrisikopersonen harte kardiovaskuläre Endpunkte. (PREDIMED, NEJM 2013; republished 2018).
Typ-2-Diabetes (Remission/Verbesserung): Ein strukturiertes, primärärztlich begleitetes Gewichtsmanagement führte bei 46 % der Teilnehmenden zu Remission nach 12 Monaten; ein Teil hielt diese nach 24 Monaten. (DiRECT-Trial, Lancet 2018; 2-Jahresanalyse 2019). Zusätzlich zeigen RCTs, dass kohlenhydratreduzierte Kost HbA1c klinisch relevant senkt. (JAMA Netw Open 2022; BMJ-Metaanalyse 2021).
Reizdarmsyndrom (IBS): Eine Low-FODMAP-Ernährung reduzierte IBS-Symptome in randomisierten Studien. (Halmos et al., Gastroenterology 2014; Böhn et al., Gastroenterology 2015).
Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD/Sodbrennen): Gewichtsverlust verbessert Reflux-Symptome und reduziert Säureexposition; systematische Übersichten und Interventionsstudien stützen Lebensstilmaßnahmen. (Kaltenbach et al., Arch Intern Med 2006; Ness-Jensen et al., Clin Gastroenterol Hepatol 2016; Valentini et al., Clin Obes 2023).
Nichtalkoholische Fettleber / MASLD: Leitlinien empfehlen Lebensstiltherapie; 5–10 % Gewichtsverlust verbessert Leberfett, Entzündung und teils Fibrose. Meta-Analysen zeigen Vorteile einer mediterranen Kost auf Steatose/Insulinresistenz. (AASLD Practice Guidance 2023; Kawaguchi et al., 2021).
Obstruktive Schlafapnoe (OSA): Gewichtsreduktion senkt Apnoe-Hypopnoe-Index und kann CPAP-Bedarf reduzieren (RCTs). (Foster et al., 2009; Carneiro-Barrera et al., JAMA Netw Open 2022).
Kniearthrose (Schmerz/Funktion): Gewichtsverlust (± Bewegung) verbessert Schmerzen und Funktion in RCTs; Effekte sind teils moderat, aber konsistent. (Messier et al., JAMA 2013; Messier et al., JAMA 2022).
Akne: Niedrige glykämische Last reduzierte Läsionszahl/Schwere in RCTs; Reviews stützen einen moderaten Zusammenhang. (Smith et al., Am J Clin Nutr 2007; Meixiong et al., 2022).
Wichtig: Ernährungsberatung ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Therapie. Bei bestehenden Erkrankungen erfolgt die Ernährungsumstellung in Abstimmung mit der behandelnden Praxis.
1) Anamnese & Zielbild
Zu Beginn werden Gesundheitsstatus, Alltag, Ernährungsvorlieben, mögliche Unverträglichkeiten sowie Schlaf, Stress, Bewegung und – falls vorhanden – aktuelle Laborwerte besprochen. Daraus entsteht ein klares, realistisches Zielbild mit konkreten Zwischenzielen für die ersten Wochen.
2) Ernährungsprotokoll & Analyse
Für 3–7 Tage werden die Mahlzeiten kurz festgehalten (Foto, App oder Notizen). Die Auswertung umfasst Energiezufuhr, Nährstoffschwerpunkte, Mahlzeitenrhythmus, Sättigung und typische Auslöser für Heißhunger. Daraus ergeben sich erste, sofort umsetzbare Verbesserungen.
3) Personalisierter Fahrplan
Der Plan arbeitet mit einer verständlichen Portionsorientierung statt Kalorienzählen, einer flexiblen Wochenstruktur mit Beispieltagen, einem kompakten Einkaufs- und Vorratsleitfaden inklusive Budgettipps sowie 10–15 schnellen Rezepten, die zum individuellen Geschmack und zur eigenen Küche passen.
4) Umsetzung & Habit-Coaching
Die Änderungen werden alltagstauglich verankert: sinnvolle Snack-Alternativen, stabile Frühstücksroutinen, „Notfall-Optionen“ für stressige Tage, praxistaugliche Strategien für Mensa/Imbiss und ein wöchentliches Meal-Prep von 30–60 Minuten.
5) Follow-ups & Feinschliff
In regelmäßigen Kurzterminen werden Fortschritte geprüft, Hürden gelöst und der Plan an unterschiedliche Lebensphasen angepasst – zum Beispiel Prüfungszeiten, Schichtdienst oder Reisen. Ziel ist, dass neue Gewohnheiten dauerhaft leicht funktionieren.
Tools: Online (Video), vor Ort möglich. Material digital (PDF), auf Wunsch App-Anbindung/Tagebuch.
Ersttermin + 2 Follow-ups · Fahrplan · Rezepte · Einkaufsliste
Ideal zum strukturierten Einstieg.
Ersttermin + 5 Follow-ups · Habit-Coaching · Check-ins per Mail/Chat
Für messbare, nachhaltige Veränderungen.
Ersttermin + 10 Follow-ups · Umfeld-Optimierung · Koch-/Einkaufscoaching
Für langfristige Routinen – auch bei wechselnden Phasen.
Mensa-/Budget-Fokus · 10 schnelle Rezepte · Wochen-Meal-Prep-Plan · Prüfungssaison-Strategien.
Auf wenig Zeit & kleines Budget zugeschnitten.
Preise: transparent im Erstgespräch – faire Ratenzahlung möglich.